2011 Viktoria und ihr Husar

Sibirien im Jahre 1920

Der ungarische Rittmeister Stefan Koltay ist während der Revolutionskämpfe in Russland
mit seinem Burschen Janczy in Gefangenschaft geraten und erwartet in einem Lager
seine Erschießung durch Rotgardisten.

Ein Kosak ermöglicht den Beiden die Flucht, worauf sie sich bis nach Tokio durchschlagen.
Hier findet Koltay seine Verlobte, die ungarische Gräfin Viktoria von Doroszma, als Gattin
des amerikanischen Botschafters John Cunlight wieder.

Unter falschem Namen führt er sich in die Botschaft ein, wo ihm der loyale Gesandte ver-
spricht, ihn als Botschaftsmitglied mit nach Petersburg zu nehmen, um ihm von dort aus
die Heimreise zu ermöglichen.

Während der Hochzeitsvorbereitungen von Viktorias Bruder Ferry mit der hübschen Ange-
stellten O Lia San hat Janczy die Bekanntschaft der Gesellschaftsdame Riquette gemacht.
Das Wiedersehen mit Koltay bringt Viktoria in den Zwiespalt von Pflicht und Neigung und
sie beabsichtigt, aus Pflichtgefühl bei Cunlight zu bleiben.

In Petersburg erfährt Cunlight die wahre Identität seines Schützlings, gewährt ihm aber
generös weiteren Schutz. Ohne Viktoria will Koltay keine Rücksicht und begibt sich frei-
willig wieder in russische Gefangenschaft. Cunlight aber trennt sich von seiner Frau in der
Erkenntnis, ihre Zuneigung nicht mehr ungeteilt zu genießen.

Im ungarischen Dorf Dorszma sollen einem alten Brauch zufolge beim Winzerfest, das der
kauzige Bürgermeister Pörkölty organisiert, drei Paare die Ehe eingehen. Janczy verbindet
sich mit Riquette, während Ferry und O Lia San, die bereits verheiratet sind, lachend auf
eine nochmalige „Trauung“ eingehen.

Mangels eines dritten Paares kann die Zeremonie nicht stattfinden, als unerwartet Koltay
zurückkehrt. Der großzügige Cunlight hat auf diplomatischem Wege seine Freilassung
erwirkt, um seine geschiedene Frau doch noch glücklich zu machen.