2011 Viktoria und Ihr Husar - Orchester

Unser Orchester

 Orchester_small

1. Violine

Hans Dieter Richter

2. Violine

Jonas Schulte

Mink Thu Tran

Cello

Dennis Dogru

Kontrabass

Hermann Berger

Querflöte

Stefanie Mutzel

Klarinette

Sarah Hander

Lucia Kuhn

Trompete

Sabine Zimmermann

Horn

Claudia Miller

Posaune

Markus Miller

Iris Walser

Schlagzeug

Christian Worschech

Klavier

Daniel Gräser

Shanna Schock

Leitung

Berta Alander

 

2011 Viktoria und Ihr Husar - Kinderchor

Operettenkinder und Chor

 Kinder_small

1. Reihe von links: Lucas Gmeinder, Maike Hörmann, Johannis Kögel, Antonia Maschauer, Isabella Merkle,
Hannah Schlagenhauf, Lisa Hörmann

2. Reihe von links: Carmen Kritzler, Lara Remmele, Sonja Leinfelder, Franziska Kögel, Stephanie Kögel,
Tabea Alander

Chor_small

Sopran

Heidi Bärtle, Heidi Hollweck; Madelein Bombien, Sylvia Stetter,
Elke Meixner, Birgit Häutle

Alt

Janet Ball, Betty Baur,
Kathlen Schlagenhauf, Hedi Weber

Tenor

Otmar Wöhrle, Alexander Sebalj,
Clemens Jans

Bass

Karl Alraum, Robert Ball, Paul Schmid, Andreas Miller,
Peter Gräßlin

Einstudierung

Gerhard Peter

Musikalische Einstudierung

Manfred Häfele

Stimmliche Vorbereitung Solisten

Manfred Capell (Kammersänger)

Vorbereitung Kevin Prinz

Angelika Maier

                                 

2011 Viktoria und Ihr Husar - Komponist

Paul Abraham, der Operettenkomponist

abraham

Am 02.11.1892 in Apatin/Ungarn geboren, war er der Sohn einer Klavierlehrerin und
eines Bankdirektors.

In Budapest absolvierte er eine Banklehre und studierte von 1910-1916 nebenbei am
dortigen Konservatorium und später 
dann an der Königlich-Ungarischen Musikakademie.

Bereits Anfang der 20er Jahre begann er zunächst ernste Musik wie ein Cellokonzert,
ein Streichquartett und eine Serenade 
zu komponieren.

Verwegene Bankgeschäfte brachten ihn aber in diesen Jahren als Bankrotteur für einige
Zeit ins Gefängnis. 

1927 wurde Abraham Kapellmeister am Budapester Hauptstädtischen Operettentheater,
wo er in der Folge mit vier Liedern 
für die Operette "Zenebona" Aufsehen erregte.

"Der Gatte des Fräuleins" war sein erstes eigenes, aber wenig erfolgreiches Musikthea-
terstück. 1930 wurde Budapest seine 
Operette "Viktoria und ihr Husar" erfolgreich
uraufgeführt.

Zeitgleich wurde er in Deutschland mit einem Lied aus "Der Gatte des Fräuleins" bekannt,
welches Abraham dem deutschen Musik
film "Melodie des Herzens" bei steuerte. Unter
dem Titel "Bin kein
Hauptmann, bin kein großes Tier" wurde die Komposition, gesungen
von Willy Fritsch, zu einem riesigen Schallplattenerfolg.

Durch seine modernen Kompositionen, in denen er traditionelle Elemente mit jazzigen
Rhythmen kombinierte, galt er als der Er
neuerer und Retter des etwas in die Jahre ge-
kommenen Gen
res Operette. Gleichzeitig steuerte er die Musik zu zahlreichen Filmen
aus Produktionen in Deutschland und im europäischen Aus-

land bei.

1933 endete dieser Höhenflug jäh durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten.
Der Jude Abraham musste zurück nach Buda
pest gehen, seine Musik wurde geächtet
und geriet in Deutschlandin Vergessenheit. Später kam er über Kuba nach New York, wo
er 
aber nicht Fuß fassen konnte.

Weitere Werke von ihm waren „Blume von Hawaii“ und „Ball im Savoy“. Am 06.05.1960
verstarb er mit 68 Jahren in Hamburg an einer
 Krebserkrankung.

2011 Viktoria und Ihr Husar - Darsteller

Die Darsteller

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Helga Hörmann - Gräfin Viktoria
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Günter Nübling - Stefan Koltay
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Heiner Bertele - John Cunlight
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Kevin Prinz - Janczy
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Maria Vierkant - Riquette
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Uwe Heinz - Graf Ferry
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Karl Alraum - Bürgermeister Pörkölty
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Christina Henz - Olia San
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Marianne Lenges - Regie

2011 Viktoria und ihr Husar

Sibirien im Jahre 1920

Der ungarische Rittmeister Stefan Koltay ist während der Revolutionskämpfe in Russland
mit seinem Burschen Janczy in Gefangenschaft geraten und erwartet in einem Lager
seine Erschießung durch Rotgardisten.

Ein Kosak ermöglicht den Beiden die Flucht, worauf sie sich bis nach Tokio durchschlagen.
Hier findet Koltay seine Verlobte, die ungarische Gräfin Viktoria von Doroszma, als Gattin
des amerikanischen Botschafters John Cunlight wieder.

Unter falschem Namen führt er sich in die Botschaft ein, wo ihm der loyale Gesandte ver-
spricht, ihn als Botschaftsmitglied mit nach Petersburg zu nehmen, um ihm von dort aus
die Heimreise zu ermöglichen.

Während der Hochzeitsvorbereitungen von Viktorias Bruder Ferry mit der hübschen Ange-
stellten O Lia San hat Janczy die Bekanntschaft der Gesellschaftsdame Riquette gemacht.
Das Wiedersehen mit Koltay bringt Viktoria in den Zwiespalt von Pflicht und Neigung und
sie beabsichtigt, aus Pflichtgefühl bei Cunlight zu bleiben.

In Petersburg erfährt Cunlight die wahre Identität seines Schützlings, gewährt ihm aber
generös weiteren Schutz. Ohne Viktoria will Koltay keine Rücksicht und begibt sich frei-
willig wieder in russische Gefangenschaft. Cunlight aber trennt sich von seiner Frau in der
Erkenntnis, ihre Zuneigung nicht mehr ungeteilt zu genießen.

Im ungarischen Dorf Dorszma sollen einem alten Brauch zufolge beim Winzerfest, das der
kauzige Bürgermeister Pörkölty organisiert, drei Paare die Ehe eingehen. Janczy verbindet
sich mit Riquette, während Ferry und O Lia San, die bereits verheiratet sind, lachend auf
eine nochmalige „Trauung“ eingehen.

Mangels eines dritten Paares kann die Zeremonie nicht stattfinden, als unerwartet Koltay
zurückkehrt. Der großzügige Cunlight hat auf diplomatischem Wege seine Freilassung
erwirkt, um seine geschiedene Frau doch noch glücklich zu machen.