2010 Jubiläumskonzert

Jubiläumskonzert zum 100 jährigen Bestehen

Mit einem großartigen Jubiläumskonzert zum 100-jährigen Bestehen bereitete der Gesangverein
 Jedesheim seinen Gästen die wohl größte Freude, die man als Sängerin und Sänger bescheren kann.

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Mit guter Laune begrüßte Vorsitzender Robert Ball die anwesenden Gäste und wies mit berechtigtem
Stolz darauf, dass die nun folgenden Darbietungen ausschließlich von Sägerinnen und Sängern 
aus den
eigenen Reihen bestritten werden.

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Vorab jedoch honorierten mit Ihren lobenden Grußworten Bürgermeisterin Marita Kaiser, Landratsstellver-
treter Roland Bürzle und Gerhard Leopold als Vorsitzender des Iller-Roth-Günz-Sängerkreis 
das große
Engagement in der Jugendarbeit und die vielen unzähligen Stunden in der Vereinsarbeit.

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Mit einer kleinen Überraschung betraten nun die Herren die Bühne. Sie parodierten mit Zylinder und Bärten
einen historischen Männerchor und boten auf eine heitere, aber sehr qualitativ hohe
Art und Weise auch
das zu den Kostümen passende Liedgut und der Leitung von Manfred Häfele.

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Mit dem „Slowenischen Weinstrauß" ,„Wer hat Dich du schöner Wald“ und „Du grünes Tal“ erklangen
klassische Männerchorstücke, die von den Herren frisch und exzellent gemeistert wurden. Als Drein-
gabe ließen die Herren „Ehemanns Klage“ verlauten, nicht ohne diesem den passenden Ausdruck
zu
verleihen.

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Jenes „Klagelied“ regte die Frauen natürlich an, dagegen zu halten, was auch prompt mit dem tschechischen
„An die Junggesellen“ unter der akkuraten Leitung von Berta Alander geschah. Mit drei weiteren Liedern,
darunter so Hochkräter wie „Ein Traum vom Glück“ von Johannes Brahms präsentierten die Damen eine
präzise Intonation und eine großartige Aussprache.

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Helga Hörmann leitete als Moderatorin durch den Abend und im Anschluss an die Damen über zum
„Jedesheimer Spatzenchor“ und zu Hits wie „Welche Farbe hat die Welt“ von Drafi Deutscher –
gemeinsam vorgetragen von den Kinder und den Erwachsenen. Die jungen Sänger berichteten in ge-
reimter Form über ihre vor kurzem neu dazugewonnene Verstärkung von 15 Jungsängerinnen
und
–sänger, worüber sich Chorleiterin Brigitte Kögel besonders freute.

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Eifrig und fleißig waren Diese gemeinsam mit den „alten Hasen“ auch dabei, fünf flotte Jugendlieder
– darunter „Shalala“ von Fredi Jirovec und das Volkslied „Eine kleine Wanze“- einzustudieren und z.T.
mit Instrumenten und Rhythmusgeräten aufzuführen. Den krönenden Abschluss des ersten Teils bildete
dann der Danyel-Gérard-Song „Butterfly“, wiederum vom Gemischten Chor mit den „Jedesheimer

Dorfspatzen“ gemeinsam vorgetragen und vom Publikum begeistert aufgenommen.

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Mit „Timeless“ – Zehn junge Damen und Herren, die angeblich „nie“ Zeit zu Proben haben - begann der
zweite Teil des Konzerts. Unter dem Dirigat von Manfred Häfele zeigten die talentierten Jugendlichen, 
in
welche Musikrichtung sich der Chorgesang dieser Generation weiterentwickelt. Moderne Pop-Stücke wie

„In my Life“ von John Lennon und Paul McCartney oder „Coming Home“ von Sascha „Sasha“ Schmitz bilden
die Grundlagen, um junge Mensch wieder für den Chorgesang zu begeistern.

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Ein Jedesheimer Chorkonzert wäre aber nicht vollständig, wenn dabei nicht auch große Werke mit Ge-
mischtem Chor und Orchester zum Vortrag kämen. Mit dem berühmten „Chor der Kreuzfahrer“ aus der
Verdi-Oper „Die Lombarden“, dem „Chor der Landleute“ aus Mascagnis „Cavalleria Rusticana“ und den
beiden „Ungarischen Tänzen Nr. 5 und 6“ von Brahms bewiesen Manfred Häfele sowie das größtenteils
aus „dorfeigenen“ Kräften zusammengestellte Orchester und der Gemischte Chor äußerst anerkennens-
werte Qualitäten.

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Nach dem abschließenden gemeinsamen Vortrag von Gemischtem Chor und „Timeless“ - der Whitney-
Houston-Hit „One Moment in Time“ stellte sich als hierfür prima geeignet dar - gab es Dank und Blumen,
aber auch ein von anhaltendem Applaus erbetenes Dacapo der beiden Ungarischen Tänze.

2010 Italienischer Abend

Italienischer Abend am Marienplatz

Am 31. Juli fand wieder unser bekannter und allseits beliebter "Italienische Abend" statt.
Nach einer durchwachsenen Woche hatte das Wetter ein einsehen und bescherte uns einen herrlichen
Sommerabend und es ließen sich an die 400 Besucher jeden Alters unter der Linde 
auf dem Marienplatz
nieder.

Unter der Linde

Herzerfrischend war der Auftritt des Kinderchores, der sich zum ersten Mal in neuen einheitlich roten
T-Shirts als „Jedesheimer Dorfspatzen“ vorstellte.

Die Dorfspatzen!

Der gemischte Chor erfreute mit schwungvollen zumeist italienischen Liedern und animierte so manche/n
zum Mitklatschen.

GV Jedesheim

Fernweh und Urlaubsstimmung kam auf, als die „Oldie Dreams“ die ganze Palette italienischer Schlager
zum Besten gab und der Eine oder Andere schwelgte  in Erinnerungen.

Oldie Dreams

Die italienischen Vesperteller und saftigen Pizzen fanden reißenden Absatz, ebenso wie unsere Auswahl
an südländischem Wein und anderen Getränken. Zu späterer Stunde wurde auch noch 
das Tanzbein
geschwungen und erst als es gegen Mitternacht ein bisschen kühler wurde, leerten 
sich einige Bänke.

spät Nachts...

 Kurzum, ein überaus gelungener Abend - VIVA ITALIA!!

2010 Zelter-Plakette

Gesangverein mit Zelter-Plakette geehrt

Eine besondere Auszeichnung wurde dem Gesangverein Jedesheim am Sonntag, dem 21. März zuteil.
Während eines Festakts, im Theater der 
Stadt Schweinfurt, überreichte stellvertretend der bayerische
Staatsmi
nister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Herr Dr. Wolfgang Heubisch, einer Abordnung
des Gesangverein Jedesheim die von Bundes
präsident Horst Köhler verliehene Zelter-Plakette.

Der Bundespräsident würdigt hiermit das 100 jährige Bestehen des Gesangverein Jedesheim und seinen
Beitrag im Dienst des Chorgesangs. 
Die Zelter-Plakette wurde im Jahr 1956 vom damaligen Bundes-
präsidenten 
Theodor Heuss ins Leben gerufen und ist benannt nach Carl Friedrich Zelter, der u.a. 1809
mit der Berliner Liedertafel den ersten Männergesang
verein gründete und der sich, neben seiner eigentlichen
Maurer- und Diri
gententätigkeit, Zeit nahm für die Ausbildung seiner zahlreichen Musikschüler, von denen
Felix Mendelssohn Bartholdy wohl der Bekannteste ist.

Voraussetzung für die Verleihung der Plakette ist ein Nachweis, dass sich der Chor in ernster und erfolg-
reicher musikalischer Arbeit der Pflege des Chor
gesangs gewidmet und sich, im Rahmen der örtlich
gegebenen Verhältnisse, künst
lerische oder volksbildende Verdienste erworben hat.


Sein 100jähriges Bestehen feiert der Gesangverein Jedesheim mit einem Jubiläumskonzert am 6. November
in der Gemeindehalle Jedesheim, wozu wir Sie 
schon heute recht herzlich einladen möchten.

2010 Generalversammlung

Generalversammlung 2010 

Ein Rückblick auf ein ebenso ereignis- wie erfolgreiches Jahr,die Vorschau auf das bereits begonnene
Jubiläumsjahr zum hundertjährigen Bestehen des Vereins und nicht zuletzt eine Reihe von Ehrungen
verdienter Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins, die
erstmals von dem im Vorjahr neu gewählten Ersten Vorsitzenden Robert Ball geleitet wurde.

Er berichtete einleitend stichwortartig über die vielfältigen Aktivitäten des Vorjahres, die später von Schrift-
führerin Heidi Bärtle im Detail und in Ihrer charmant
malerischen Art geschildert wurden. Höhepunkte der
Berichte und damit auch
des Vereinsjahres 2009 waren ein Serenadenkonzert am Marienplatz, der mehr-
tägige Vereinsausflug nach Verona, das Weinfest in der Gemeindehalle und vorallem die musikalische
Gestaltung der Operette „Die Perle von Tokay”.

Mit dem Bühnenerfolg, so Ball, war ein schöner Auftakt zum Festjahr „100 Jahre Gesangverein Jedesheim”
gegeben worden. Als dessen größtes Projekt steht nun 
die Vorbereitung des Jubiläumskonzertes an, das
für den 20. November geplant 
ist. Als weitere Aktivitäten sind ein „Italienischer Abend“ am 31. Juli im Schulhof,
ein Sommerfest am 7. August und das traditionelle Weinfest am 30. Oktober vorgesehen. Der Gemischte
Chor des Gesangvereins, so berichtete Robert Ball weiter, 
zählt derzeit 50 Aktive, davon 28 Frauen und
22 Männer, mit einem Durchschnitts
alter von 54 Jahren, wobei, so der Vorsitzende, „das gefühlte Alter
schon wesentlich 
jünger“ sei. Mit einem Aufruf, dennoch für junge Mitglieder zu werben, beschloss er
seinen Bericht.

Dem ausführlichen Jahresbericht von Schriftführerin Heidi Bärtle schloss sich der Kassenbericht von Peter
Gräßlin an, dem die Kassenprüfer Monika Hausner und
Christian Kempter einwandfreie Arbeit bescheinigten.
Chorleiterin Susanne Lang
würdigte die gezeigten musikalischen Leistungen, insbesondere bei der
Operettenaufführung, und erläuterte ihre Vorstellungen zur Gestaltung des kommenden Jubiläumskonzertes.
Für den Kinderchor berichtete dessen Leiterin Brigitte Kögel über
 acht Auftritte und die weiteren Veran-
staltungen des Chores, der momentan 24 
Jungsängerinnen und -sänger zählt.

Für den Chor „Timeless“ konnte Dirigent Manfred Häfele ebenfalls über acht erfolgreiche Auftritte seiner
sechs Sängerinnen und fünf Sänger berichten.

Eine Reihe von Ehrungen schloß sich an diesen Teil der Versammlung an. Zwei ehemals aktive Sängerinnen
wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Gertrud Schmid war bei der Gründung des
 Gemischten Chores im
Jahre 1953 eingetreten und hatte danach 26 Jahre mitgesungen; seit
her ist sie Fördermitglied. Gertrud
Ochsenbauer war zehn Jahre danach eingetreten, war 28
Jahre aktiv und ist ebenfalls bis heute fördernd
mit dabei.

Die Goldene Vereinsnadel gab es für Elli Pfister in Anerkennung ihres vierzigjährigen aktiven Mitwirkens und
ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Kassenprüferin. Jeweils 25 Jahre sind Albert Berger
und Paul Ochsenbauer
als aktive Sänger tätig; sie erhielten jeweils ein Geschenk und werden
bei einer Feier des Iller-Roth-Günz-
Sängerkreises noch geehrt werden. Brigitte Blum und Franz
Hoke sind seit zwanzig Jahren im Chor aktiv
tätig und erhielten hierfür die Vereinsnadel in Silber.

Josef Jans erhielt ein Geschenk für fünfzig Jahre aktiver Mitarbeit im Vereinsausschuss.

Im Bild von links: Erster Vorsitzender Robert Ball, Brigitte Blum, Albert Berger, Gertrud Schmid,Franz Hoke,
Elli Pfister, Paul Ochsenbauer, Gertrud Ochsenbauer, Chorleiterin Susanne Lang
und Zweiter Vorsitzender
Franz Rueß.

Wir danken Willi Schmid für diesen Bericht!