2009 Perle von Tokay

Die Perle von Tokay

Zum vierten Male innerhalb von zwölf Jahren brachten die Sängerinnen und Säger des Gesangverein
Jedesheim eine 
grandios aufgemachte Operette zur Aufführung. Solisten, Chor, Orchester, Tanzgruppe
- alles ebenso ambitionierte,
wie engagierte Laien - spielten „Die Perle von Tokay“ mit Musik von Fred
Raymond und Text von Max Wallner und
Kurt Feltz.

 

Bereits am Saal-Eingang wurden die Besucher in einem geschmackvoll dekorierten Tokayer
Weinkeller empfangen. Auch sonst war die Ausstattung aller Ehren wert: Prächtige Kostüme
und das Bühnenbild versetzten das Publikum in die Stimmung, die zu einem Weinberg im
Tokayer Land, einem noblen Salon oder einem Heurigen-Gastgarten in Wien gehört.

In den Hauptrollen glänzte Christian Kempter als „Weingutsbesitzer Tibor von Lakatos“ im
Fach des „jugendlichen Helden“ ebenso stimmgewaltig wie spielfreudig und findet in Glenna
Weber als „Roszika von Tamary“ ein kongeniales Gegenüber. Ihre Singstimme und ihr schau-
spielerisches Talent sind eine exzellente Bereicherung der Jedesheimer Truppe.

 

Für Leo Schmidberger bot die Rolle des „Pekar Sandor“ eine hervorragende Gelegenheit,
seine komödiantischen und sängerischen Fähigkeiten einem begeisterten Publikum vorzufüh-
ren. Andrea Jutz als herrlich-naive „Gusti“ hatte mit ihren „Interessant!“-Rufen immer wieder
die Lacher auf Ihrer Seite und Günter Nübling verlieh der Rolle des Weingroßhändlers Hellmer
glaubwürdigen Charakter.


Auch die weiteren Darsteller, angefangen von Diener Philipp (Manfred Häfele) bis hin zu den
liebenswürdigen Zigeunerkindern rundeten die jeweiligen Szenen perfekt ab und verhalfen
der „Perle von Tokay“ zum Erfolg.

Mit Begeisterung wirbelte dazu eine Tanzgruppe in Kostümen im typisch ungarischen
Rot-Weiß-Grün über die Bühne und versetzt die Zuschauer mit feurigen Csardas-Tänzen in
typische Puszta-Operettenseligkeit. Besonderes Lob verdient auch der Chor: Stimmliche
Ausgewogenheit, klare Sprache, sichere Intonation und sichtliche Freude am Schauspiel
kennzeichneten den Auftritt.

 

Marianne Lenges, die „Seele des Ganzen“, hatte wieder einmal ihre mehr als 50-jährige
Bühnenerfahrung spielen lassen. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrem Bühnenteam mit
Assistentin Ingrid Kienle - und von einem 16-köpfigen Orchester unter Leitung von Berta
Alander. Dieses bot den Sängern hervorragende Voraussetzungen, damit die Operette mit
musikalischem Können, großem Schwung und offensichtlicher Freude am Spiel über die Bühne
gehen konnte.

Damit war alles geboten, was der Geschichte um Roszika, der schönen „Perle von Tokay“,
schließlich zum Happy End verhalf. 
Eine grandiose Gemeinschaftsleistung, die den Premieren-
Beifall, der minutenlang die Halle 
erfüllte, redlich verdiente.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren zahlreichen Besuch! 

2009 Auftritt in Pfaffenhausen

Gesangverein Jedesheim singt in Pfaffenhausen

Bericht aus der Mindelheimer Zeitung vom 11. Dezember 2009:

Eine begeisternde Vorstellung gab die bekannte „Jedesheimer Chorgemeinschaft“ (aus Jedesheim
bei Illertissen) in der Pfarrkirche 
St. Stephan in Pfaffenhausen.

Der gemischte Chor war Gast des Pfarrgemeinderats und trug nach einer Begrüßung durch Pfarrer
Bernhard Endres zahlreiche Advents 
und geistliche Lieder auf hohem Niveau vor.

Den Abschluss der beeindruckenden Chorstunde in der relativ schwach besetzten Kirche bildete
das gemeinsam mit dem Publikum gesungene
„Macht hoch die Tür“.

Anschließend gab es eine freundliche Begegnung im Kirchhof, wo der Pfarrgemeinderat bei ange-
nehmem Fönwetter die Gäste und Besucher
 mit Glühwein und süßen Beigaben versorgte.
Spenden für das Advent
singen waren für die Pfarrei St. Stephan bestimmt.

2009 Geburtstagsständchen Heidi Bärtle

Geburtstagsständchen von Heidi Bärtle

Am  8. November gratulierten wir unserer langjährigen Schriftführerin Heidi Bärtle ganz herzlich zum
50. Geburtstag. 
Sie lud uns ein, mit Ihr vom Vortag aus in den Geburtstag hinein zu feiern, wozu wir uns
nicht lange bitten ließen.

Als Dankeschön für die Einladung überbrachte unser Vorstand Robert Ball einen Blumenstrauß, den wir
mit einigen Melodien verziehrten.

Nach unserem Ständchen eröffnete unsere Heidi bereits das Buffet, welches regen Zuspruch fand.

 

Die musikalischen und theatralischen Einlagen ließen die Zeit zwischen Buffet und Mitternacht förmlich
verfliegen und so ging es kurzweilig bis zum eigent
lichen Geburts-"Tag" weiter. Selbstverständlich gratu-
lierten wir alle persönlich 
und jeder sprach die besten Wünsche aus. Tapfer schüttelte Heidi alle ge-
reichten Hände...

 

Liebe Heidi, wir bedanken uns nochmals recht herzlich für die Einladung, das leckere Essen und den
sehr schönen Abend mit Dir und Deiner Familie.


2009 Ausflug nach Verona

Jahresausflug nach Verona 14. – 16. August 2009

Treffpunkt zu unserer großen Ausfahrt an den Gardasee und nach Verona war um 5:30 Uhr am Marienplatz.
Das Wetter ließ noch etwas zu wünschen 
übrig und einigen Teilnehmern sah man den Schlafmangel noch
deutlich an. Als die Mannschaft vollzählig war ging es los - die Stimmung im Bus war
gut und auch das
Wetter besserte sich mit jedem gefahrenen Kilometer.
Unser Busfahrer Georg steuert in Altenstadt auf die
Autobahn und von dort
aus ging es Richtung Füssen zur Landesgrenze. Hier ging’s weiter über die Fernpass-
bundesstraße Richtung Landeck und im Dreiländereck um Nauders 
über den Reschenpass nach Meran.
Kurz darauf erreichten wir unser erstes 
Etappenziel Verschneid bei Mölten, wo wir eine Speckprobe im
Metzgerei-
Stüble von August Lindner hatten.

 

Es wurde reichlich verzehrt und auch der Wein schmeckte ausgezeichnet dazu. Beim anschließenden
Einkauf in August’s kleinem Lädelchen wurde ebenfalls
gut "zugelangt". Und weiter ging’s zu unserem
nächsten Ziel – der Grappa-Bren
nerei Marzadro in Trento. In dem beeindruckenden neuen Firmengebäude
bekamen wir eine Einführung in die Herstellung von original italienischem Grappa und der Veredelung von
Traubentrester in verschiedenste Brände und Liköre.

 

Selbstverständlich ließen wir es uns nicht nehmen die Spezialitäten zu kosten und auch in der hauseigenen
Cafe-Bar den berühmten Cafe Coretto zu genießen. 
Bald darauf erreichten wir den Gardasee und fuhren zu
unserem Hotel in San
Zeno di Montagna. Das Hotel lag ca. 500 Meter über dem See und die Aussicht von
der Terrasse war wirklich mehr als beeindruckend. Nach einem kurzen Abend
essen brachen wir bereits um
19:00 Uhr wieder auf Richtung Verona. Hier fuhren 
wir direkt in die Innenstadt zur weltberühmten "Arena di
Verona"
um die Oper
„Der Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini in einer einmaligen Kulisse zu erleben.
Auf den sonnengewärmten Steinen der Arena erlebten wir bei Einbruch
der Dunkelheit ein imposantes
Schauspiel, wenn auch Einige von uns sich nor
malerweise nicht für Opern begeistern können.

 

Georg führ uns dann nach dem Abschlussfeuerwerk gegen 1 Uhr wieder in unser Hotel, wo einige den
langen Tag noch mit einem Glas Wein ausklingen ließen, die
meisten aber müde ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen führen wir, gut gestärkt nach dem Frühstück, mit dem Bus zur Schiffsanlegestelle
nach Castelletto di Brenzone. Von hier fuhren wir mit dem 
Schiff über die Anlegestationen Assenza,
Malcesine, und Limone sul Garda nach
Riva del Garda.

Hier hatten wir 2 Stunden Aufenthalt, was viele für ein Mittagessen,kleine Einkäufe oder auch zum Baden
nutzten. Nachdem wir uns alle wieder am Bus 
eingefunden hatten fuhren wir zurück nach Zeno, wo einige
vor dem Abendessen
den dortigen Basar besuchten und die anderen auf der Terrasse die Seele baumeln
ließen. Gegen Abend spielte im Hotelhof ein Alleinunterhalter und der eine oder andere nutzten diese
Gelegenheit auch um das Tanzbein zu schwingen.
Beim einen oder anderen Glas beisammensitzend war
es für Alle ein gemütlicher,
lauer Abend, der für den einen früher, für den Anderen später endete.

Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir uns nach dem Frühstück vom Gardasee wieder Richtung Heimat.
Über die alte Brennerstraße fuhren wir gegen Norden und
machten auf diesem Weg einen Abstecher nach
Brixen, wo wir im Dom einige 
Lieder zu Besten gaben.

 

Da auf dem Domplatz davor gerade das Schützenfest stattfand, ließen wir es uns nicht nehmen, dort den
einen oder andern Strauben zu verzehren und einige Eis zu 
schlecken. Weiter ging’s über die Brennerauto-
bahn nach Innsbruck und über den
Zirler Berg ins Ettal. Nach einer Rast an der bekannten Echelsbacher
Brücke ging es
am Lech entlang nach Landsberg und von dort über die Autobahn bis wieder nach Jedesheim.

Für diesen rundum gelungenen und sehr erholsamen Ausflug danken wir all den Organisatoren und auch
unserem Chauffeur Georg und seinem Sohn Dominik, der
uns während der langen Fahrt mit kühlen
Getränken versorgt hat!

2009 Serenade

Serenade des Gesangvereins am 20. Juni 2009

Am Samstag, den 20. Juni probierten wir etwas Neues aus und veranstalteten eine „Serenade“, zu
Deutsch: ein abendliches Ständchen.

Gemeinhin stellt man sich hierbei ein lauwarmes Lüftchen und die untergehende Sonne in leuchtendem
Rot am Abendhimmel vor – jedoch nicht so an diesem Abend!

Die Temperaturen bewegten sich so um die 8 Grad und zwischendurch tröpfelte es leicht. Gott sei Dank
hatte einer unserer Sänger die grandiose Idee, kurzfristig noch ein Zelt zu organisieren, was sich als
Glücksfall erwies.

 

Wir begrüßten unsere Gäste, die trotz der kühlen Witterung zahlreicher waren als wir erwartet hatten, mit
dem Lied „Ein bunter Strauß“ von Hans-Günther Becker.

Nach Grußworten unseres Vorsitzenden Robert Ball überließen wir die Bühne unserem Kinderchor unter
der Leitung von Brigitte Kögel. Mit herzerfrischenden Liedern wie „Froschkonzert mit Dagobert“, „Traum

eines Nilpferds“ und „Puck, die Stubenfliege“ begeisterten die Nachwuchssänger die Zuhörer. Beim
„Musikantenkanon“ wurden sie sogar von zwei „Junggeigern“ aus ihren eigenen Reihen begleitet.

 

Als Zugabe brachten die gut zwanzig Mädchen und Buben den „Schulhofzoo“ in dem es um Tiernamen
geht, die sich Schüler in der Pause gegenseitig an den Kopf werfen. Viel Beifall war der Lohn für ihre en-

gagierten Vorträge. 

Anschließend setzte der gemischte Chor, unter der Leitung von Susanne Lang ein Programm fort, in dem
zahlreiche Stilrichtungen enthalten waren. Begonnen wurde mit dem mittelalterlichen „Floh“, dem noch
älteren spanischen Madrigal „Schön Julieta“ und der „Edelen Musik“, die Viele verachten.

Gefolgt wurden diese Stücke von Volksliedern wie „Geh`aus mein Herz“, dem aus England stammenden
„Sommertanzlied“ und „Der Jäger jagt im Mondenschein“, bevor mit dem Evergreen „Wochenend und Sonnen-

schein“ musikalisch übergeleitet wurde zur Gruppe „Timeless“.

Mit Manfred Häfele als Chorleiter und am Klavier, brachten Sie modernes Liedgut mit Titeln wie „Lean
on Me“, „Silence is Golden“ und den rhythmischen Song „Let my light shine bright“ gefühlvoll und über-
zeugend zu Gehör.

 

Als Zugabe überzeugten die jungen Damen und Herren mit dem a-capella Chorsatz „Love of my life“ von
Freddy Mercury.

Der gemischte Chor und “Timeless” beendeten danach gemeinsam die Serenade mit der wunderbaren
Ballade „For the longest time“ von Billy Joel und dem ewig jungen Schlager „Lollipop“.

Unsere Zuhörer bedankten sich mit reichlich Applaus. Der gemütliche Teil des Abends wurde aufgrund des
einsetzenden Regens im Zelt fortgesetzt,

und das Gelingen desselben noch ausgiebig gefeiert.