2008 Adventsingen

Adventsingen 2008 

Am Nachmittag des Ersten Adventsonntages war zu erleben, wie dank des
ehrenamtlichen Engagements einer großen Anzahl Musikbegeisterter eine
besinnliche Stunde mit schönen, adventlichen Klängen geboten wurde.

Dank der Initiative des Kirchenchores mit seiner Leiterin Berta Alander ver-
einten sich so gut wie alle Gruppen, die in Jedesheim mit Musik zu tun haben
in der Pfarrkirche Sankt Meinrad - und sie fanden auch erfreulich guten
Publikumszuspruch.

Mit viel Eifer waren schon die Kleinsten bei der Sache:
Der Schülerchor wird seit Schuljahresbeginn von Brigitte Kögel geleitet, und
es war einfach eine Freude, zu erleben, wie die Kinder ihre beiden Liedvorträge
- einmal von der Orgel unterstützt und das zweite Mal mit selbst gespielten
Instrumenten begleitet - frisch und beherzt vortrugen.

Dasselbe gilt für die Flötengruppe unter Leitung von Carolin Miller. Auch diese
Kinder zeigten keine Scheu vor dem zahlreichen Publikum und trugen ihre Ad-
ventslieder mit zur großen Freude vor.

Harmonisch und sprachlich sauber abgestimmt präsentierte sich der Frauen-Drei-
gesang mit alpenländischen Volksliedern. Romantische Klänge in schöner Gestal-
tung gab es vom Klarinettentrio der „Jedesheimer Musikanten“ zu hören.

Dass der Chorgesang in Jedesheim eine gute Heimstatt hat, belegten sowohl
der Kirchenchor als auch der Gesangverein mit ihren Vorträgen. Der Gemischte
Chor des Gesangvereins mit seiner Dirigentin Susanne Lang überzeugte zunächst
bei der Hammerschmidt-Motette „Machet die Tore weit“ mit kultiviertem, vollem
Klang. Dabei wurden die Sängerinnen und Sänger von einem Quartett der
„Jedesheimer Musikanten“ dynamisch gefühlvoll begleitet. Aber auch die
"A-Capella-Vorträge" des Gemischten Chores bewiesen den anerkennenswerten
Leistungsstand.

Dasselbe lässt sich auch für den Kirchenchor feststellen. Berta Alander versteht
es immer wieder, ihren relativ kleinen Chor zu sehr gefälligen Leistungen anzuleiten
und sie stellt dem Chor dabei auch eine Instrumentalbegleitung zur Seite, die im
dörflichen Rahmen ihresgleichen sucht. So wurde der abschließende Vortrag
„Freue Dich, Welt!“ mit Streicherbegleitung zum gelungenen musikalischen
Schlusspunkt.

Diakon Christoph Schwarzer hatte die Programmfolge mit gekonnt ausgewählten
Worten bereichert, wobei insbesondere auch die vom üblichen Rahmen abweichende
Auswahl der Texte angenehm überraschte. Dass zum Schluss am Nachmittag des
Ersten Adventsonntages auch noch ein Adventslied gesungen wurde - und nicht,
wie sonst schon allenthalben zu hören, ein Weihnachtslied - rundete den hervor-
ragenden Eindruck ab, den das Jedesheimer Adventsingen hinterlassen hatte. (wis)

2008 Illertissen in Concert

Illertissen in Concert – Was für ein Ereignis!

Mit „Illertissen in Concert“ boten am 8. November die fünf Gesangschöre aus dem Illertisser Stadtgebiet,
sowie die Stadtkapelle Illertissen einen 
Ohrenschmaus der Superlative. In der ausverkauften Vöhlinhalle
begeis
terten die 220 Sängerinnen und Sänger aus Au, Jedesheim, Betlinshausen, Illertissen und des
Chors vom Kolleg der Schulbrüder gemeinsam mit den 
rund 70 Musikanten der Stadkapelle die 1200
anwesenden Konzertbesucher.

 

Schwungvoll begann die Stadtkapelle die Darbietungen mit der Ouvertüre aus Giuseppe Verdis Oper
„Nabucco“, an die sich mit dem Gefangenenchor
daraus, wohl eines der bekanntesten Musikstücke dieses
Genre anreihte, in 
dem das Wehklagen des Volkes Israels bis zur Befreiung nach 70-jähriger babylonischer
Gefangenschaft geschildert wird.

Italienisch flott ging es weiter mit dem von Peppino Turco (Text) und Luigi Denza (Melodie) anlässlich der
Seilbahneröffnung auf den Vesuv im Jahr
1880 komponierten „Funiculi, Funicula“

Georges Bizets Oper „Carmen“ aus dem Jahr 1875 bildete die Grundlage für das im Anschluss folgenden
Medley mit den bekanntesten Melodien aus den 
Geschichten um die Zigeunerin Carmen, Leutnant Don
José und den
Torero Escamillo.

Mit Georg Friedrich Händels „Halleluja“ aus dem Oratorium „Messias“, in der Bearbeitung von Rudi Böhm,
ging der erste Teil das Konzert, dessen Ein
nahmen zum Teil der „Kartei der Not“ zugute kamen, erhaben
und bewegend
unter tosendem Applaus zu Ende. 

 

Der zweite Teil des Konzerts begann wieder etwas Weltlicher mit der 2. Nationalhymne England’s " Pomp
& Circumstance March No. 1" von Edward Elgar.

Die folgende Hommage „Music“ des englischen Komponisten John Miles beginnt mit den Worten „Musik
war meine erste Liebe und wird meine letzte sein“ und
beschreibt damit wohl am Besten das Motto aller
Sänger und Musiker.

Zum Wohl bekanntesten Export-Artikel aus Schweden gehören neben den IKEA-Möbeln sicherlich die Hits
der Pop-Band ABBA. In einem Medley der bekann
testen Songs von Agnetha, Frida, Benny und Björn
hulditgen wir dieser
großartigen Band

Minutenlang anhaltenden Applaus spendeten die Zuhörer nach Carl Orff’s Schlussstück „Carmina Burana“,
deren Lieder auf Basis von 254 mittellateinischen Texten 
aus dem Kloster Benediktbeuren entstanden sind.

Als Zugabe gaben wir mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ einen Teil der 9. Sinfonie Ludwig van
Beethovens zu Besten, was auch unsere Gefühlslage
bestens beschrieb.

 

2008 Sängertreffen Landesgartenschau

Landesgartenschau 2008

Am Sonntag, den 12. Juli beteiligten wir uns am Sängertreffen unter dem Motto „Klingende Gärten“ auf
der Landesgartenschau in Neu-Ulm.

Wir waren einer von über 30 Chören aus dem Iller-Roth-Günz-Sängerkreis, die an verschiedenen Plätzen
und zu verschiedenen Zeiten die Besucher der Landesgar
tenschau mit passenden Liedern und Melodien
zu erfreuen suchten. Die Zuhörer hielten sich jedoch in Grenzen, weil das Wetter, es regnete immer 
wieder, nicht gerade einladend war.


Wir sangen trotz alle dem und hatten auch sehr viel Spaß dabei uns zwischen durch und hinterher die
anderen Chöre anzuhören. Auch der eine oder andere "Nachtisch" durfte nicht fehlen bevor es wieder nach
Hause ging.

2008 Ausflug Festung Hohentwiel

Ausflug zur Festung Hohentwiel
und Fahrt mit der Sauschwänzle-Bahn

Am Samstag, den 7. Juni brachen wir pünktlich um 6.30 Uhr ( in der Frühe!!! ) zu unserem Jahresausflug auf.   

Unser Ziel war zunächst die wunderschöne Klosterkirche Birnau hoch über´m Bodensee. Schade, dass das
Wetter nicht besonders war, sonst hätte man eine 
traumhafte Aussicht genießen können. In der Klosterkirche
sangen wir zur Ehre
Gottes und zur Freude der anwesenden Zuhörer vier Lieder, darunter einen achtstimmigen
Psalm von Mendelssohn-Bartholdy.

 

Zuvor stärkten wir uns allerdings noch bei einem 2. Frühstück auf dem Busparkplatz an der mitgebrachten
Brotzeit, die wieder von unserem Freund und Gönner 
Luis Hander spendiert worden war.
Danach fuhren wir weiter nach Singen am Hohentwiel, wo wir denselben auch bestiegen bzw. hinauf-
wanderten.

Auf diesem Hohentwiel befinden sich die Ruinen einer sehr alten Festung, die eine wechselvolle Geschichte
hinter sich hat. Leider konnte man auch hier die
Aussicht nicht genießen, weil Nebel und Wolken, die
ständig nieselten, den Berg
umwaberten.

 

Aber man hatte wenigstens Bewegung. Nach dieser ausgiebigen Frischluftzufuhr ging´s weiter mit dem
Bus nach Lausheim, wo wir zum Mittagessen
angemeldet waren. Unterwegs kreuzten wir immer mal wieder
über oder unter
uns die Bahnlinie der „Sauschwänzle-Bahn“, mit der wir am Nachmittag noch fahren wollten.
Das Mittagessen war übrigens prima und von der Bestellung bis zur Be
zahlung klappte alles wie am
Schnürchen. Dafür sangen wir dem Wirt und seinem
Personal noch zwei Lieder zum Abschied.

Die „Sauschwänzle-Bahn“, in die wir gegen 16.00 Uhr einstiegen, ist eine historische Eisenbahn mit einer
alten Dampflokomotive wie man sie aus den Wildwest
filmen kennt und die auch genauso qualmte.

Die Bahnlinie verläuft in Schlangenlinien und führt über etliche Brücken und durch Tunnel`s. Sie ist eine
Touristenattraktion, allerdings mit Anschluß an das öffentliche Schienennetz und wird ausschließlich von
ehrenamtlich tätigen Eisenbahnfreunden betrieben. Die Fahrtdauerte eine gute Stunde und endete in Weizen,
wo wir noch ein kleines aberinteressantes Eisenbahnmuseum im dortigen Bahnhof besichtigten.

Danach stiegen wir wieder in den Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Diese unterbrachen wir jedoch noch für
`ne halbe Stunde, weil wir ja die Reste von der spendierten Brotzeit noch aufessen mussten. Danach gings
kreuz und quer durch´s „Ländle“, bis wir schließlich wohlbehalten gegen halbneun wieder in Jedesheim eintrafen.

2008 Gastchorauftritt Regglisweiler

Gastchorauftritt beim Konzert in Regglisweiler

 

Beim diesjährigen Frühjahrskonzert des "Frohsinn" Regglisweiler hatte der Gesangverein Jedesheim seinen
ersten Auftritt unter dem Dirigat der neuen Chorleiterin Susanne Lang.

Mit Liedern wie "An hellen Tagen" von Giovanni Gastoldi und "Komm holder Lenz" von Joseph Haydn, sang
der Chor den lang ersehten Frühling im ersten Teil seines Auftritts 
herbei.

Doch zunächst eröffnete Frohsinn Regglisweiler gemeinsam mit dem Schülerchor der Grundschule ihr Kon-
zert mit dem Lied "Singen macht Spaß" im Satz von Uli Führe. Der
Schülerchor begeisterte im Anschluss
an die Begrüßung mit flotten, jugendlich Songs das 
Publikum, im ausverkauften Bürgerhaus. Besonders 
hervorzuheben hierbei ist der als Rap 
vorgetragene "Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe und 
"Wer hat an der 
Uhr gedreht" von Storeck & Mölders.

 

Nach den Kindern durften die Erwachsenen ihr Können zeigen und brachten mit bekanntem Liedgut so
manchen Fuss zum mit wippen. Die vorgetragenen Stücke reichten hierbei von
"Die Glocken von Isola
Bella" bis hin zu "Amazing Grace".

 

Einen Leckerbissen für alle Liebhaber klassischer Musik folgte im Anschluß. Die Brüder David und Michael
Hegenauer boten auf Klavier und Violine "Czardas" von Vittorio Monti. 
Frederic Chopins "Noctume in Es-
Dur" bot Markus Hegenauer am Klavier darauf, bevor
sich mit Miriam Lieb eine Violin-Verstärkung zu den
beiden gesellte zur "Polka für 2
Violinen" von Dimitri Schostakowitsch.

 

Mit Liedern wie "Veronika der Lanz ist da" oder "Plasir d'amour" begeisterte der Gesangverein Jedesheim
nach der Pause seine Zuhörer. Die bekannten Pop-Songs "Sun of
Jamaica" im Satz von Karl-Heinz Jäger
und "Take me Home" von John Dever ließen das 
Publikum daraufhin von weiten Fernen träumen. Mit der
Zugabe "Butterfly" bedankte 
sich der Chor für den großen Applaus.

 

Zum Abschluss des kurzweiligen Abends sang sich "Frohsinn" Regglisweiler nach der Ernennung von 4
Sänger zu Ehrenmitgliedern, mit der Italienreise von Willy Trapp durch das beliebteste deutsche Urlaubsland. 
Beim anschließenden gemütlichen Zusammensein wurde noch lange gelacht und gefeiert.